Vom Regen in die Sonne

  
So richtig viele Gründe mal ein paar Tage nicht zu laufen, gibts bei mir eigentlich nicht. Krankheit natürlich oder wirklich notwendige Erholungsphasen. Ansonsten bleibe ich eigentlich immer dran, nicht um gezwungen Kilometer zu bolzen, sondern weil es mir einfach Spaß macht.
Ein weiterer guter Grund ist die Tätowiererei, ich hab ja bereits das eine oder andere Farbpigment unter der Haut und es wird stetig mehr. Frische Tattoos mögen es nunmal überhaupt nicht wenn sie zu früh viel zu viel Bewegung abbekommen. Zumal wir grade am rechten Bein weitermachen und um die frischen Sachen nicht zu beschädigen, setze ich nach einem Tätowier-Termin dann eben diszipliniert aber zähneknirschend eine Woche aus. Mehr braucht es aber nach meinen Erfahrungen auch nicht. Mehr halte ich auch nicht aus. Da fangen die Waden schonmal an zu kribbeln vor lauter Ungeduld.
Wenn es dann nach dieser Woche wieder auf die Strasse geht und der Zufall es will dass ich auch noch einen Urlaubstag hab, dann steht einem langen Lauf absolut überhaupt nichts im Weg.
Also ging es heute mittag, trotz ständigem Sprühregen mit Schauern, gut ausgeruht und voller Freude in Richtung Rheinufer, auf Hügel hatte ich keine Lust und die lange Rheinrunde ist bei Tageslicht immer wieder ein Genuss.
Die ersten zwei Stunden hat es erwartungsgemäß immer wieder kräftig geschüttet, was mich aber nicht weiter störte, bei ca. 12°C kommt einfach kein Frösteln mehr auf. Durch den starken Regen der vergangenen Tage, waren einige Wege in einem grenzwertigen Zustand, viel Matsch und recht große Pfützen. Also auch noch nasse Füsse. Egal.
Und dann plötzlich war der Regen vorbei. Sonne. Dampfende Wege und Wiesen. Schlagartig roch die ganze Welt anders, nach Frische und Frühling.
Genau in diesem Moment lief ich in ein Waldstück und war schier geplättet von dem wundervollen Anblick: der ganze Wald triefnass und die Zilliarden feinen Regentropfen an den kahlen Ästen funkelten völlig unwirklich im Gegenlicht. Dazu dieser aufsteigende Dampf überall. Für eine Viertelstunde war ich irgendwie komplett entrückt in der Twilightzone unterwegs.
Das sind so diese seltenen Momente, in denen ich es etwas bereue keine Kamera dabei zu haben. Der Anblick war wirklich völlig abgefahren und ungewöhnlich, hätte ich gerne geteilt. Aber naja, so ist  eben alles in meinem Kopf gespeichert.
Normalerweise hätte etwa an diesem Punkt meine typische "Durststrecke" begonnen, 25km waren im Sack, kein Wasser oder Snack dabei (ganz bewusst), jetzt machte sich aber scheinbar einerseits meine Euphorie breit und andererseits die Ruhewoche bezahlt. Es ging einfach weiter, langsamer als gewohnt um das schöne Wetter zu genießen, aber ohne "Energieloch".
Nach weiteren 5km ging es dann über die Oberkasseler Brücke zurück nach Hause, die letzten paar Kilometer wieder mal Schuhe aus und barfuss weiter. Und jetzt wurde jede Pfütze mitgenommen, kleine wohltuende Abkühlung für meine Füße. Nach fast exakt 31km stand ich wieder vor der Tür und statt einfach reinzugehen, hab ich mich noch etwas in die wohltuende Sonne gesetzt.
Fast wie im Frühling. Und morgen soll es noch schöner werden. Klasse.

@Team Hubzilla Runners+
  
Jaja, diese "Ideen" ;-)  Ich hab dazu mal einen schönen Satz gehört: "Die Tattoos sind eh schon da, sie werden nur Stück für Stück sichtbar gemacht." Kann ich bestätigen ...

"Normale Laufschuhe" hab ich nicht mehr, ich find die auch nicht mehr normal :-)
Nachdem ich gelernt hab was mir gut und nicht gut tut, sieht das im Moment so aus: nur noch Schuhe mit 0mm Sprengung. Im Wechsel bin ich zur Zeit überwiegend mit folgenden Schuhen unterwegs:(Ausrüstung) Merrell Trailglove, Inov-8 F-Lite 232, Merrell Vapor Glove und für ganz lange Strecken entweder Altra One oder Altra Superior.
Wieso keine Fivefingers (die Frage kommt immer wieder)? Die passen mir nicht gut und wenn es mir nur um Schutz geht, dann machen die Vapor Glove für mich einen besseren Job.
Den Winter über war ich übrigens auf Strasse überwiegend mit den F-Lite unterwegs, auch die langen Strecken so wie gestern. Die sind mittlerweile völlig ausgelatscht und passen meinen breiten Füssen wie Lack.
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Dann wird bei mir bald wohl noch ein Läufertattoo sichtbar :-)

Mit der Umstellung bei den Laufschuhen werde ich erst beginnen, wenn sich durch das Barfusslaufen die Vorfusstechnik verfestigt hat. Danke aber schon einmal für die Benennung einer Modelle!

Viele Grüße aus Nimwegen
Volker
  
"Daumen hoch" für beides :-)
Belohnung

  
Das Wochenende wird ja gerne für die berüchtigten langen, langsamen Läufe genutzt, als Vorbereitung für alles was so an Herausforderungen in den nächsten Monate ansteht. Mache ich natürlich auch so. Wenn auch wenig diszipliniert, das geb ich zu. Das spielt sich eher ganz grob und locker ab, natürlich achte ich darauf regelmäßig und "genug" zu laufen, in meinem Kalender stehen aber nur solche Hinweise wie "langer Lauf" oder "sehr langer Lauf". Reicht mir zur Zeit und hat sich letztes Jahr sehr bewährt.
Allerdings frage ich mich immer noch ab wann ein langer Lauf eben ein langer Lauf ist. Ab 20km? 25? Mehr? Weniger?
Ist wahrscheinlich abhängig von vielen Faktoren und bei jedem anders. Für mich persönlich beginnt der lange Lauf ab 25km aufwärts. Als Vergleich, vor fünf Jahren wäre es alles über 15km gewesen. Da wird man als Läufer anpassungsfähig.
Woran mache ich das mit den 25km fest? Wieder nur eine persönliche Sache: das ist in etwa meine 2 Stunden Grenze. Meine "Hausrunden" bewegen sich derzeit zwischen 16-22km. Das geht immer irgendwie, besonders nach der Arbeit kommt da auch mal erhebliche Andrenalin-Ventil-Wirkung durch, mit teilweise "interessanten Zeiten". Diese Runden bleiben aber immer unter zwei Stunden.
Mehr als zwei Stunden am Stück zu laufen dagegen zeigt mir ganz einfach ziemlich deutlich wie es um meine Gesamtform steht. Sowohl im Kopf als auch in den Beinen hat sich entweder eine dezente Kampfstimmung aufgebaut oder es geht fluffig weiter.
Mit allen Grautönen dazwischen natürlich, manchmal will der Kopf nicht mehr, aber die Beine können noch lange, oder umgekehrt. Kennt ihr, geht jedem so vermute ich. Und jeder hat seine Tricks dann motiviert zu bleiben und doch einfach weiterzulaufen.
Aber spannend sind eben die beiden "Extreme", entweder volle Flaute oder volle Motivation. Flaute hatte ich (zum Glück!) schon ewig nicht mehr, heute dagegen war "volle Motivation" schon fast eine Untertreibung. Ich hatte mir grob eben genau diese 25km vorgenommen, aber dann während des gut gelaunten Laufs noch die eine oder andere Schleife eingebaut. Das Wetter war einfach super und ich wollte die Sonne auskosten. Zum Schluss sind fast punktgenau 30km rausgekommen.
Aber das sind alles nur schnöde Zahlen.
Viel entscheidender war, dass mir der Lauf wie eine dicke fette Belohnung vorkam.
Belohung für die vielen dunklen und grauen Nachtläufe der letzten Wochen (besonders nach der schönen Zeit auf Madeira), Belohnung für das Durchhalten bei kaltem Regen und Frost, Matsch und Eis.
So einfach bin ich gestrickt, kann mich selbst belohnen. Mit Laufen.
Tolle Sache.
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@Team Hubzilla Runners+
  
Lieber Manfred, die "Note Respekt" ist wohl der bei jedem individuell entscheidende Punkt. Wir sind halt alle unterschiedlich :-)
Und ich bin mir sicher dass du irgendwann wieder mehrere Stunden am Stück laufen wirst. Einfach immer weiter rantasten. Und dann immer weiter laufen ;-) LG Oliver
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Lieber Oliver,

das klingt zunächst (für alle Nicht-Läufer) durchaus masochistisch, sich mit einer Anstrengung zu belohnen. Vorstellbar ist für die meisten Menschen gerade noch, dass man sich nach getaner Anstrengung was gönnen darf: ein Bier, die Ruhe, den Eintrag ins Lauftagebuch. Dass man sich aber schon während der Anstrengung eine Verlängerung gönnt, lässt auf einen Umstand schließen, der den meisten Zeitgenossen leider unbekannt ist: die Freude an der Bewegung ist größer als die empfundene Mühe (die mit zunehmender Fitness bekanntermaßen erheblich geringer wird).

Ich nehme zwei Infos aus deiner Story mit:
1. dir macht die Bewegung deutlich mehr Freude als Mühe
2. deine Fitness ist ziemlich gut

Sorry für die nüchterne Analyse, aber mir scheint der Umstand, dass dir was Mühevolles als Belohnung vorkommt, bei nährerer Betrachtung so logisch und nachvollziehbar, dass es mir leidtut, dass nicht alle Menschen solche Belohnungen kennen. Wenn  du aber weiterschreibst, vergrößert sich der Anteil der "Kenner" langsam aber sicher!

Liebe Grüße
Wolfgang
  
Lieber Wolfgang, das ist ja keine nüchterne Analyse, du weißt halt nur selber ganz genau wovon ich da schreibe.
Die Fitness ... das ist so ein Ding ... ich nenn das die ganze Zeit Ausdauer. Und das ist mein Ziel, die Ausdauer zu verbessern, den Spaß ausbauen noch ausdauernder zu werden. Bestzeiten, jaja, nett und motivierend, aber nicht zielführend. Und solche Läufe sorgen dafür dass die Freude sich verdoppelt: es läuft einfach und mit der Zeit immer besser. Wie gesagt, da bin ich einfach gestrickt :-)
Liebe Grüße, Oliver
Kühe, Lorbeer und Levadas

  
Der Entschluss im Januar einfach mal für eine Woche nach Madeira zu fliegen kam relativ spontan im Herbst zustande. Einerseits waren da noch ein paar Resturlaubstage unterzubringen, andererseits wollte ich gerne meinen runden Geburtstag irgendwoanders feiern, auf die bekannten Reiseziele hatten wir keine Lust und Madeira soll ja auch "ganz schön" sein. Also Flug gebucht, Unterkunft gesucht, Auto gemietet und los.
Daß wir tatsächlich nur eine Woche da waren, kann ich überhaupt noch nicht glauben. Jeder Tag war einerseits völlig entspannt, aber auch sehr intensiv. Kennt ihr das wenn einfach mal alles passt? Und fast jede Erwartung noch getoppt wird? Kommt ja eher selten vor, hier war es so. Unsere Unterkunft im Westen der Insel (Ponta do Pargo) entpuppte sich als ganz wundervolle Ruhe-Oase in 400 Meter Höhe, mit eigenem Hühnerstall, Kuhweiden direkt am Haus, frische Limetten vom Baum, Maracuja Plantage und sogar einem kleinen Pool. Ein riesiges Anwesen ganz für uns alleine, völlig abgelegen, mit Blick einerseits auf den Atlantik und andererseits die Berge hoch.
Der Flachland-Läufer in mir war einerseits etwas erschrocken, ebene Wege scheint es auf der Insel nicht zu geben, aber insgeheim hab ich mich beim Anblick der steilen Wege schon riesig auf meine kommenden Laufrunden gefreut.
Auf dem Flug hatte ich von den Levadas gelesen und konnte mir noch nicht viel darunter vorstellen. Das sind schmale Bewässerungskanäle mit Wartungspfaden, die dadurch auch ideale Wanderwege sein sollen. Was als Wanderweg geht, funktioniert doch wohl auch als Laufstrecke. Der Zufall wollte es, dass eine der flachste Levadas (die Levada Nova) sozusagen direkt hinterm "Dorf" anfängt. Bloß etwa 250 Meter höher, auf einer Steigungstrecke von nichtmal zwei Kilometern. Besonders viel mit Laufen war auf diesem Teilstück nicht, dafür die Belohnung umso größer als ich erstmal oben war. Die Levada läuft etwa vierzig Kilometer fast konstant auf einer Höhe von 650 Metern und macht es einem wirklich leicht auch längere Teilstücke durchzulaufen und dabei die Landschaft zu geniessen.
Kleine Wasserfälle, Bäche, schroffe Abhänge, Kuhweiden, Lorbeerwälder und immer wieder eine Aussicht auf den Atlantik die einem den Atem raubt. Ganz ehrlich, ich war im Glück "dort oben". Innerhalb weniger Meter kann sich die komplette Umgebung ändern, eben noch im "Regenwald", ist da plötzlich eine Weide mit gemütlichen Kühen oder Ziegen, dann wieder Lorbeerwald und eine weitere Kurve später ein wilder Bach mit Wasserfall.
Luftlinie zählt hier nichts, durch die vielen Windungen kommen sehr schnell sehr viel mehr Kilometer zusammen als vermutet. Ich bin also immer eher mit Blick auf die Uhrzeit gelaufen, um nicht zu spät umzukehren, und hab die Kilometer überwiegend ignoriert bzw. nur als groben Hinweis gesehen.
Zwei Paar Laufschuhe waren mit auf der Reise, aus purer Neugier was die im Gelände so können, hab ich aber eigentlich nur die Altra Superior genutzt. Und die haben einen guten Job gemacht, trittsicher und dabei angenehm leicht.
Übrigens stehen auf den Wanderrouten überall immer wieder tadellose Trinkwasserstellen, mein kleinen Wasservorrat musste ich daher fast nie nutzen.  
Innerhalb der einen Woche war ich fünfmal unterwegs und es sind so immerhin knappe hundert Kilometer zusammengekommen. Ganz sicher werden das in Zukunft noch wesentlich mehr auf dieser wundervollen Insel, ich hab da ein klein wenig mein Herz verloren.

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@Team Hubzilla Runners+
  
Lieber Manfred, du weißt also wovon ich spreche :-) Die Landschaft ist einfach umwerfend, und abgesehen von dem einen oder anderen neuen Autobahntunnel, hat sich wahrscheinlich nicht besonders viel geändert.
Danke und beste Grüße, Oliver
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Lieber Oliver,

das klingt ein wenig nach Paradies. Wenn du noch mehr fotografiert hast, kannst du ja auch mal ne Bilderstrecke ins Netz stellen. Meine Neugier hast du jedenfalls geweckt :-)

Liebe Grüße
Wolfgang
  
Lieber Wolfgang, auch wenn es schwer einzufangen ist, ein paar Bilder sind hier abgelegt: klick.
Aber in echt ist alles noch viel schöner dort :-)
Liebe Grüße, Oliver
Erst grau, dann gold

  
Heute früh hatte ich mich schon auf einen eher frischen und nassen Lauf eingestellt, draussen war es einfach nur grau, es regnete, alles war eher ziemlich ungemütlich.
So ein Wetter hält mich ja nun überhaupt nicht vom Laufen ab, aber irgendwie war ich dann doch etwas zögerlich, voll in gemütlicher Wochenendlaune eben, also erstmal abwarten ob es vielleicht etwas aufklart. Oder sollte heute etwa der erste Tag mit langer Hose in diesem Herbst werden? Da hatte ich echt überhaupt kein bock drauf, bin immer noch auf Spätsommer eingestellt.
Am frühen Nachmittag hörte der Regen auf, die Sonne hat ratzfatz für etliche Grad Celsius mehr gesorgt, es wurde tatsächlich richtig schön.
Also die lange Hose wieder in die Schublade geschmissen, fix in die Sommer-Laufklamotten und bei milden 16°C losgerannt. Was für ein Genuss! Ich hatte plötzlich Lust auf Hügel, Waldwege und Höhenmeter, also ab zum Aaper Wald.
Nach dem Regen war ich auf Matschwege eingestellt, gab es allerdings fast überhaupt nicht, ich war echt erstaunt wie schnell alles trocken wurde. Also statt Rutschpartien und nassen Füßen konnte ich einfach Waldluft und Sonne geniessen, wir hatten einen richtigen goldenen Oktobertag, wunderschön.
Die Runde wurde etwas länger als geplant, voll in Lauflaune, da geht dann immer noch ein kleiner Schlenker.
Nach fast genau zwei Stunden, 450 Höhenmeter und 25km war ich dann wieder zuhause. Schnell die Schuhe aus und noch zwanzig Minuten Barfuß getrabt, das muss einfach immer sein.
Die heutige Route bin ich natürlich schon öfter gelaufen, ist für mich eine wirklich tolle Trainingsstrecke, sehr abwechslungsreich und je nach Jahreszeit unterschiedlich herausfordernd. Es gab auch schon Tage, an denen ich diese Wege verflucht habe und sogar Gehpausen gemacht hab. Heute allerdings hat einfach alles gepasst, ich bin gut gelaunt nonstop durchgerannt und hatte einfach nur Spaß.

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@Team Hubzilla Runners+
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Lieber Oliver,
nö, die Laune lass ich mir dadurch nicht vermiesen! :lol:
Gestern war ich mal "wildern" im fremden Revier und habe mir das Auswärtsspiel unserer Darmstädter >Lilien< (Fußball-Bundesliga-Team) angeguckt. Ging zwar für die Fußballer "in die Hose", aber ich habe meine Komilitonen aus den 80ern mal wieder gesehen!
LG Manfred
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25 km, 450 hm, 2 h = flott unterwegs :-)

Ich glaube, das ist das Herz des Laufens, was du da beschreibst. Losrennen, wohl fühlen, gut gelaunt ankommen und hinterher sogar noch 20 Min. ohne Schuhe, wirklich super.

Schade, dass sowas nicht ansteckend ist! Ich meine nicht, dass die Laufwege dann verstopft sein sollen von Menschenmassen, die es einfach gepackt hat, sondern ich denke dabei an diese "Freude aus sich heraus", mit der man die Welt im Sinne einer Pandemie infizieren müsste.

Liebe Grüße
Wolfgang
  
Hi Wolfgang, ja, irgendwie war es dann für meine Verhältnisse einigermaßen flott, hat sich durch die gute Laune so ergeben, bewußt war's jedenfalls nicht. (... ich schau ja unterwegs eh kaum auf die Uhr).
"Das Herz des Laufens" ... gefällt mir :-) Und ist was dran. Mit einer Selbstverständlichkeit einfach nur zu laufen. Dafür mach ich das, das tut der Seele gut.
Die Pandemie werden wir wahrscheinlich leider trotzdem nicht zünden können, schon gar nicht in unserer verkorksten Gesellschaft. Freude muss der Mensch ja auch zulassen, da wird bei vielen sehr schwierig.
Welterbelauf

  last edited: Sun, 11 Sep 2016 21:04:42 +0200  
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Nun hab ich dieses Jahr also doch noch einen 10km Lauf gemacht. Das hatte Gründe. Auf einem alten Zechengelände zu laufen ist bestimmt interessant, ich mag das Ruhrgebiet und der beste Grund: deshalb hab ich den Lauf geschenkt bekommen.
Der Welterbelauf-Zollverein in Essen ist noch recht jung, dieses Jahr ging es dort erst zum dritten mal an den Start. Ich fand alles wirklich sehr gut und übersichtlich gemacht, zudem mit typisch direkter Ruhrpott-Freundlichkeit und vielen fleissigen Helfer an jeder Ecke. Die ganze Veranstaltung hatte eine überschaubare, sympathische Größe und die Zeche Zollverein ist natürlich auch optisch eine tolle Wahl.
Wie bei vielen anderen Volksläufe auch, fand ein umfassendes Rahmenprogramm statt: Bambini-, Schüler-, Jugendläufe und natürlich Walker sowie 5km und 10km. Dazu reichlich Fressbuden, viel Information über die Zeche sowie den Kohleabbau und diverse kleinere Aktivitäten die ich aber (aus Zeitgründen) nicht wirklich wahrgenommen hab. Mich hat beeindruckt mit wieviel Hingabe und Professionalität auch die kleineren Läufe von den Organisatoren durchgezogen wurden, das bekommt man nicht unbedingt bei jeder Veranstaltung geboten. Mehr davon, vielleicht bin ich nächstes Jahr wieder am Start.
Der 10km Lauf begann erst um 17:30 Uhr, immer noch bei 28°C, es gab ein kleines Briefing, dem niemand so recht folgen konnte ("erst links dann die nächste Runde rechts abbiegen, danach die nächste Runde links abbiegen..."), sehr spaßig und eigentlich überflüssig, da vorweg zwei Radfahrer und ein weisser Smart gefahren sind. Das Gelände ist zwar beeindruckend groß, aber für eine 10km Runde reicht es nicht, deshalb wurde zuerst eine kleine und danach zwei grössere Runde gelaufen (daher auch das Briefing). Verlaufen war unmöglich, alles perfekt beschildert und mit Helfern besetzt.
Obwohl ich die letzten Monate immer auf eher langen und ausdauernden Strecken unterwegs war, wollte ich auf dieser Strecke mal ein wenig Tempo machen, einfach zum Ausprobieren ob es klappt. Wieviel Kurven und Schlenker da auf uns Läufer zukamen, wusste ich noch nicht.
Aufstellung in dritter Reihe, Startschuss und los. Kurzes Sortieren, dann einpendeln auf 4:05er Pace und durchlaufen. Naja, Durchlaufen zumindest auf den graden Strecken, die vielen und teilweise engen Kurven wurden immer mal wieder zur Bremse. Fand ich aber nicht schlimm, hat die Strecke trotz der Wiederholungen interessant für die jeweils nächste Runde gemacht.
Bei der dritten und finalen Runde hab ich doch noch am VP zum bisher ignorierten Wasserbecher gegriffen und den mir fix über den Kopf gekippt, es war echt warm, wir vorderen Läufer haben ziemlich geglüht.
Ein kleines sympathisches Battle gab es auch noch, Mann in grünem Shirt ist lange mit mir gleichauf gelaufen, dann aber abgezogen, erst hab ich ihn laufen lassen, auf dem letzten Kilometer aber dann gedacht: "so nicht Freundchen", hab zum Schluss-Sprint angezogen, aufgeholt und wir sind zusammen über die Matte geprescht. Großer Spaß für uns beide, am Ende war ich in der Wertung geringfügig schneller.
Im Nachzielbereich erwartete uns richtig tolle und professionelle Verpflegung: Wasser, Obst, Müsliriegel, Iso, ... einfach alles was man sich so wünscht. Und durch die überschaubare (begrenzte) Teilnehmerzahl war nie irgendwas zu voll oder nervig, gemütliches Runterkommen auf dem Rasen war statt dessen angesagt.
Mir hat das alles riesig Spaß gemacht, das Wetter war fast zu warm aber trotzdem perfekt und mit meiner Platzierung bin ich mehr als zufrieden: Platz 18 mit 42:04 Minuten (2. in meiner AK).
Wer es unter 40 Minuten geschafft hat, dem wird nächstes Jahr übrigens die Startgebühr geschenkt. Ich zwar nicht, aber trotzdem eine sehr feine Sache.

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@Team Hubzilla Runners+
  
@Margitta YES!!
... und ich hab mir eh noch einiges vorgenommen die nächsten 12 Monate ...
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Hi Oliver,

für "nicht auf 10er trainiert" ist das doch ne prima Zeit, vor allem auf kurvigem Kurs bei Wärme, und 2. AK lässt sich auch sehen. Wenn ich die Ergebnisliste richtig gedeutet habe, gab es (m+w) 555 FinisherInnen, und davon Platz 19, das ist richtig gut!

Übernächstes Jahr startest du kostenlos, da bin ich mir sicher :-)

Liebe Grüße
Wolfgang
  
Hallo Wolfgang, ich bin ja auch voll zufrieden :-) Hatte bisher noch nie so eine Platzierung und da ist scheinbar noch Luft nach oben, wenn ich die letzten zwei Kilometer so im Nachhinein betrachte. Nächstes Jahr wird dann also vorab etwas präziser trainiert, wär doch gelacht :-)
Danke und liebe Grüße, Oliver
Erstaunlich

  
Im Laufe der Woche "rotze" ich gerne und fast regelmäßig Läufe zwischen 20 bis 25 Kilometer einfach so runter. Manchmal sogar in relativ zügiger Geschwindigkeit. Und das nach Feierabend und teils anstrengenden Tagen. Ohne Wasser. Ohne Zuckerfutter. Klamotten an und los. Beim Starten sage ich mir sogar oft genug: "komm, mach ne zehn Kilometer Runde und gut", aber es läuft dann einfach und der Spaß kommt ja bekanntlich von selbst. Anschließend bin ich entspannt, gut drauf und nicht mal besonders müde. Alles klasse also.

Und dann gibts solche Tage wie heute ... Wochenende, Vorfreude, richtig gut vorbereitet für einen längeren Lauf, bei Temperaturen über 25 Grad nehm ich auch brav Wasser mit. Und Rosinen. Und Cranberries. Also gut gelaunt auf die Strasse und los gings.
Die ersten 22 Kilometer liefen so wie immer und dann wurden die Beine plötzlich schwer. Schwerer. Noch schwerer. Schuhe aus hilft ja immer (ich war mit Merrell Vapor Gloves unterwegs), also Barfuß weiter. Das hat zwar die folgenden vier Kilometer sehr gut getan, aber die Luft war offenbar raus. Völlig. Ich war schlicht und einfach fix und fertig.
Schnell den Weg abgekürzt und Richtung Rheinwiesen geschlurft um mich dort eine Viertelstunde in den Schatten zu setzen. Danach im sehr langsamen Trab ab nach Hause.
Die ganze Aktion hat mir weder die Laune vermiest noch mich frustriert (das geht fast nicht), sondern mich einfach nur ziemlich erstaunt.
Tagesform ist ja so eine Sache für sich, wenn man nix erwartet kommen plötzlich tolle Läufe zustande. Und dann sowas wie heute, eigentlich in Topform und guter Dinge, um dann unterwegs mal so richtig klassisch wegzusacken. Hatte ich zu viel getrunken? Zu wenig Zeit zwischen Frühstück und Laufen gelassen? War es doch zu warm? Alles: nein.
Wahrscheinlich war ich einfach viel zu sehr im Wochenend-Modus ohne es wirklich bemerkt zu haben. Zu gemütlich. Mein Körper (und damit auch der Kopf) hatte heute schlicht und einfach keine Lust auf einen längeren Lauf. Gut so, verstanden, ist angekommen. Ich höre gern auf meinen Körper, der hat mich schon öfter vor Unsinn bewahrt.

Ich mach dann jetzt einfach ein sehr entspanntes Wochenende und werde erst am Montagabend wieder meine Runde drehen.
Eine kurze Runde.
Oder was so zustande kommt ... ;-)

@Team Hubzilla Runners+
  
Hallo Sebastian, genau, und ich hatte mir zudem ein extragroßes Zeitfenster gelassen um ohne Zeitdruck rennen zu können. Vielleicht sollte ich meine langen Läufe einfach strikt in die Woche nach Feierabend verlegen ... dann ist auch oft noch genug Adrenalin vom Arbeitstag mit im Spiel. Ach, mal schauen, ich seh's ja alles sehr entspannt. Nur dieses fixe Planen stellt sich beim Laufen immer mehr als nicht besonders praktikabel heraus. Wahrscheinlich weil wir, wie du ja auch sagst, so schon ziemlich durchgetaktet sind. Da sollte das Laufen ungeplanter angegangen werden. Kann ich :-)
Liebe Grüße, Oliver
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Lieber Oliver, ach ja, wer kennt das nicht, wenn der Körper einem zu verstehen gibt, dass er keine Lust hat, aus welchen Gründen auch immer, meist erfahren wir es sowieso nicht, warum.

In solchen Fällen bin ich meist mir selbst gegenüber hart und ziehe es durch, was ich mir vorgenommen habe, mich zu quälen habe ich gelernt - und dann tue ich es auch - selten, dass ich abkürze, mein Körper freut sich nicht, ich mich danach schon, dass ich ihm nicht nachgegeben habe. Dafür darf er sich dann ausreichend erholen.

In diesem Sinne, ich geh' dann mal laufen, mal sehen, was mich heute erwartet, gestern war es auch nicht gerade rosig !   ;)
  
Liebe Margitta, du hast einige (zehn)tausende Kilometer mehr Erfahrung mit solchen Situationen, da ist noch viel zu lernen für mich (aber ich höre ja aufmerksam zu). Besonders an das Thema "ausreichend erholen" sollte ich vielleicht wirklich nochmal ran. Kann gut sein dass ich da noch nicht die nötige Zeit reinfliessen lasse.
Viel Spaß auf deiner beneidenswerten Strecke! :-)
Auf dem zweiten Blick

  
Inov-8 Bare-X 200. Die hatte ich mir mal als Ersatz und Alternative zu den Road-X-Treme 138 gekauft. Obwohl einige Gramm schwerer, komm ich damit wunderbar auch auf langen Strecken zurecht. Das Muster auf der Sohle (erst nach ein paar Kilometer Asphalt so richtig sichtbar) bringt es schön auf den Punkt: Null Sprengung, 3mm Sohle, breite Zehenbox, sehr direktes Laufen.
Leider auch ein Auslaufmodell. Ich hoffe die halten noch eine Weile.
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@Team Hubzilla Runners+
Ein Flachlandläufer in der Eifel

  last edited: Sun, 14 Aug 2016 20:22:37 +0200  from WordPress
"Ohne Monschau geht hier keiner raus!" waren die Worte, die mir eine freundlich lächelnde Frau sehr überzeugend erklärte, als ich im April eigentlich nur meine Startunterlagen für den Düsseldorf Marathon abholen wollte. Monschau, Eifel, das ist schon recht bergig dort, könnte schwer werden für mich alten Flachlandläufer. Aber diese Gedanken kamen mir überhaupt nicht in den Sinn, beziehungsweise die waren zwar da, aber ich wurde fix in ein nettes Gespräch verstrickt und plötzlich hatte ich diesen charmanten Flyer nebst Zeitung zum 40. Monschau Marathon in der Hand.
Ihr erinnert euch vielleicht, das war zu der Zeit als ich grade meine üblen Knieschmerzen bewältigt hatte und den Düsseldorf Marathon "einfach nur laufen" wollte, mit der Option, jederzeit auszusteigen (dazu kam es ja zum Glück nicht).
Und jetzt also einfach mal zur Abwechslung eine dezent herausfordende Strecke durch die Eifel laufen? Manchmal tickt man als Läufer scheinbar nicht ganz richtig.
Abends war ich angemeldet.

Die Vorbereitungen dafür waren nicht ganz einfach, Düsseldorf hat leider keine anständigem Berge zu bieten. Der nächste "Hügel" ist im Grafenberger/Aaper Wald mit sagenhaften 60 Meter Anstieg. Da bin ich also die letzten Wochen immer wieder hoch und runtergetobt, in der Hoffnung dass es reicht. Mit superdisziplinierter Vorbereitung hab ichs ja nicht so, diesmal musste aber irgendein Plan durchgezogen werden. Ich wollte möglichst viel und möglichst oft durch den Aaper Wald laufen und dabei einmal die Woche eine fiese Strecke mit etwa 500HM und mindestens 2,5 Stunden durchzuziehen. Das ganze dann auch noch mit einer Durchnittspace von 5:00. Also einfach mal dem Körper mehr abfordern als gewohnt. Soweit so gut, ich habs durchgezogen, mehr war nicht zu machen.

Monschau-Konzen, Marathon Tag, 14.08.2016
Perfektes Laufwetter, irgendwas um 12°C, Sonne, leichte Wolken, und ich aufgeregt bis unter die Haarspitzen.
Die Veranstaltung selbst kann man überhaupt nicht genug loben, das Orga-Team macht echt alles richtig. Die Versorgung aller Beteiligten ist vorbildlich, es herrscht grundsätzlich eine sehr freundliche angenehme Athmosphäre, sogar der Start ging ohne Gedränge über die Bühne. Neben einem fetten Rahmenprogramm werden diverse verschiedene Läufe über vier Tage geboten, seit 5 Jahren ist nun sogar ein Ultramarathon über 56km dabei.
In Konzen und den Nachbargemeinden scheint irgendwie jeder mitzumachen, unglaublich, wenn man mitten im Grünen plötzlich auf Menschen-Ansammlungen trifft, die einen anfeuern. Oder wenn zusätzliche private Verpflegungspunkte aufgebaut werden. Ich war wirklich schwer begeistert, und bin es noch.
Das Höhenprofil der Strecke ruft irgendwas um 750 Meter auf, das mag für euch Trailläufer ein Witz sein, für mich ist das eine ziemliche Herausforderung. Ab Start geht es erstmal nur runter, etwa 7,5 Kilometer. Danach wirds ernst. Die erste 21 Kilometer gingen aber ehrlich gesagt recht gut, die berüchtigte Steigung ab Holderbachtal war ok für mich, ich hatte Schlimmeres befürchtet. Oder auch: ein grosser Fehler die HM Distanz so schnell zu laufen, das sollte sich später bitter rächen. Ab Brather Hof (21km) heißt es offiziell "der schwierigste Teil ist überstanden und wer die Kräfte gut eingeteilt hat wird die 2. Hälfte eine kürzere Zeit laufen". Genau, wer die Kräfte gut eingeteilt hat. Hatte ich nur in Maßen. Aber noch ging es, bis zur für mich gemeinsten Steigung bei km35 nach Leyloch. Die Rache des schnellen erstes Teils folgte. Plötzlich war ganz übel die Luft raus, ich musste eine Gehpause einlegen und bin 5 Minuten mit zwei netten Ultras die Steigung hochmarschiert. Anhöhe erreicht, Zähne zusammenbeissen, gute Wünsche von den Ultras bekommen und weiter gings.
Meine Stimmung war zwar trotzdem die ganze Zeit über super, kein Wunder bei der tollen landschaftlichen Strecke, aber die Waden wurden ab km38 sehr schwer, also alles langsamer angehen. Die letzten paar Kilometer sind dann nochmal wirklich gemein, da kommt dann plötzlich allen ernstes noch ein kurzes Stück Steigung. Mit Rennen war nix mehr, ich bin hochgeschlurft. Nicht schlimm, alle anderen auch.
Und endlich kam er in Sicht: Der Konzener Kirchturm! Jetzt los und im Tribünenschritt durchs Ziel! 700 Meter vorm Ziel: Wadenkrampf! Das war so absurd dass ich laut lachen musste, was wiederum schnell zur Entspannung führte und ich schließlich doch relativ locker durchs Ziel gelaufen bin. Die Waden waren zwar beleidigt, aber es ist auch anschliessend nichts mehr passiert. Viel trinken, viel essen, wie gesagt, im Zieleinlauf war reichlich Verpflegung vorhanden. Ich hätte mich also doch noch etwas mehr im Aaper Wald quälen müssen.
Meine Zielzeit netto: 3:55:17 Stunden. Damit bin ich mehr als hochzufrieden, wusste ja nicht genau was mich erwartet und hab mit irgendwas satt über vier Stunden gerechnet.
Alles in allem wirklich ein ganz wunderbarer Lauf, mit schöner Strecke und perfekter Organisation.
Monschau: ich komme wieder.
Gelaufen bin ich wieder mit den Altra One, war eine sehr gute Wahl, die stecken alles weg was die sehr abwechslungsreiche Strecke zu bieten hat.

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@Team Hubzilla Runners+
Was dir keiner sagt, weil keiner Geld damit verdient

  
Eine lesenwerte Reihe im Blog von Michael Ahrend, dieser Teil gefällt mir besonders gut:

"Was dir keiner sagt, weil keiner damit Geld verdient." Teil 3: Keine Glaubensfrage

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Was dir keiner sagt, weil keiner Geld damit verdient.
Teil 3: Keine Glaubensfrage  
Die zwei Tabusätze eines Trainers? 1. „Meiner Meinung nach…“ 2. „Bei mir hilft…“
Wieso? Weil sie Subjektivität und Voreingenommenheit bedeuten. Was könnte man auch erwidern, wie könnte man die Aussage widerlegen. Ein bisschen besser ...


@Team Hubzilla Runners+
Schwül und gemein

  
Höhenmeter trainieren bei 25°C und gefühlten 180% Luftfeuchtigkeit ist grenzwertig... Hat heute trotzdem Spaß gemacht, Tempo angepasst und auch mal ausnahmsweise was getrunken. Immerhin waren es dann 23km in genau 2 Stunden mit 355 Metern aufwärts. Nicht einfach in Düsseldorf auf Höhenmeter zu kommen, die größte Steigung ist hier in meiner Nähe mal grade etwa 60 Meter, die geht es dann eben immer wieder hoch und runter, bei geschickter Streckenplanung kommt aber doch was zusammen. Mal schauen ob das für mein Vorhaben in Monschau reicht ... sonst muss ich wohl mal ins bergische Land ...
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@Team Hubzilla Runners+
Race: Residenzabendlauf Schloß-Neuhaus

  
@Team Hubzilla Runners+
@Runner

10km in 57:11 is a pace of 5:43min/km or
6,21mi in 57:11 is a pace of 9:12min/mile
burned 888 Kcals

finished as 279 from 369 runners.
The conditions were windy and dusty. The temperature was ok but I started too fast.
7 or 8 photographers were present, I expect some photos online.

#teamhubzilla #running #sport
  
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